Positive Affirmationen? Ich war überrascht, als ich gemerkt habe, wie gut das funktioniert

Mit positiven Affirmationen und guten Glaubenssätzen kannst Du die Grundlage für deinen Erfolg legen

Jeder, der etwas an sich oder in seinem Leben ändern möchte, benötigt dafür eine Methode. Affirmationen sind genau so eine Methode. Und eine sehr effektive und einfach noch dazu.

Jeder kann Affirmationen sofort anwenden, besonders große Voranstrengungen sind nicht notwendig. Lediglich sollte man sich vorher genau überlegen, was genau man eigentlich ändern möchte.

Willst Du eine Gewohnheit loswerden? Oder dir eine neue Gewohnheit aneignen? Möchtest Du etwas in deiner Gefühlswelt verändern? Ein Beispiel wäre hier das eigene Selbstvertrauen oder dein Selbstbild. Hier Änderungen zu bewirken klappt mit Affirmationen ganz hervorragend.

Um was geht es jetzt bei Affirmationen genau? Das ist recht einfach erklärt. Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz. Jetzt fragt sich der ein oder andere vielleicht: „ein was bitte?“ – Kein Problem, ich versuche es noch einmal anders zu erklären. Unter einer Affirmation verstehen wir eine positive Aussage, die eine bestimmte Eigenschaft, Verhaltensweise oder ähnliches beschreibt, die Du erlangen möchtest.

Ein kleines Beispiel: „Ich bin ein selbstbewusster und entspannter Mensch“.

Positive Affirmationen – Hört sich doch gut an, oder?

Der Trick, auf dem die Wirksamkeit von Affirmationen basiert, ist der Umstand, dass unser Gehirn es nicht unterscheiden kann, ob etwas Gesprochenes / Gedachtes real ist oder nicht.

Das können wir ausnutzen, indem wir unserem Gehirn immer wieder ausgesuchte Affirmationen präsentieren. Mit der Zeit stellt sich unser Gehirn darauf ein, dass der Inhalt der Affirmation tatsächlich real ist.

Wir müssen die Affirmationen lediglich häufig genug „anwenden“. Das heißt, wir müssen sie regelmäßig wiederholen. Und boom, dann verhalten wir uns tatsächlich selbstbewusst und entspannt.

Feine Sache, oder?

Wie oft wir Affirmationen wiederholen müssen hängt von der Persönlichkeitsstruktur ab. Aber auch die „Größe“ der Veränderung, die wir bewirken wollen ist ein wichtiger Faktor. Große Veränderungen werden vermutlich mehr Zeit (daher häufigere Wiederholungen) benötigen als kleine. Aus der Hüfte geschossen würde ich raten, das man nach 30 Tagen merken kann, wie sich etwas bei einem selbst ändert. Vorausgesetzt, dass man die Affirmationen, die die Veränderung bewirken sollen täglich wiederholt.

Hier einige Beispiele für Affirmationen:

„Ich bin zufrieden mit mir selbst“

„ich bleibe in jeder Situation entspannt und locker“

„Ich arbeite konzentriert und effektiv“

Wie entwickelt man eigene Affirmationen

Affirmationen muss man eigentlich gar nicht mehr selber entwickeln. Das Netz ist voll von mehr oder minder guten Beispielen. Man kann also frei aus einer großen Menge von Beispielaffirmationen genau das heraussuchen, was einen in die gewünschte Richtung bringt. Hier leigt aber auch das Problem. Aufgrund der recht unübersichtlichen Anzahl von unterschiedlichen Glaubenssätzen, neigt der ein oder andere vielleicht dazu sich zu fühlen wie beim All-You-Can-Eat-Buffet. Man greif wahllos zu, und hat am Ende vielleicht zu viele neue Glaubenssätze auf der Agenda.

Du solltest zu Beginn eine recht konkrete Vorstellung davon haben, was Du durch Affirmationen in deinem Leben ändern möchtest. Vielleicht willst Du selbstbewusster werden? Dann suchst Du dir solche Affirmationen, die dich genau in diese Richtung entwickeln.

Tipp: Nimm dir nicht zu viel gleichzeitig vor. Ansonsten wird es schnell sehr ermüdend. Wenn Du 100 Affirmationen nacheinander mehrmals wiederholen musst um deinem Ziel näher zu kommen, hast Du dich vielleicht etwas verrant.

Beginne lieber mit 10 oder 15 neuen Glaubenssätzen. Diese können sich auch ruhig thematisch überschneiden.

Wie wendet man positive Affirmationen an?

Die Anwendung von positiven Affirmationen ist ganz einfach. Damit Affirmationen wirken, musst Du sie in dein Unterbewusstsein transferieren. Dein Unterbewusstsein muss die neuen Glaubenssätze also aufnehmen und sie als wahr klassifizieren. Das erreichst Du mit diesen Techniken:

  • Lese die Affirmationen und wiederhole sie im Stillen
  • Lese die Affirmationen laut vor
  • Hör dir die Affirmationen an, z.B. selbstgesprochen oder lass sie dir von deiner Partnerin oder deinem Partner aufzeichnen. Das klappt mit jedem Handy.
  • Nutz die Videos mit oder ohne Audiospur. Hier kannst Du wählen, ob Du sie leise oder laut ließt oder sie dir vorlesen lässt.

Tipps: damit die positiven Affirmationen funktionieren

Zu guter Letzt einige Hinweise, damit Du möglichst viel Erfolg mit der Affirmationsmethode hast:

  • Vermeide Verneinungen, das Unterbewusstsein wandelt ein „Ich bin nicht schlecht“ in ein „ich bin schlecht“ um. Das ollen wir natürlich nicht, stattdessen wollen  wir nur positive Affirmationen nutzen.
  • Formuliere positiv, siehe oben.
  • Nimm dir nicht zu viele neue Glaubenssätze auf einmal vor.
  • Du kannst zwischen erster und dritter Person wechseln. Also statt immer nur „ich bin ein ausgeglichener Mensch“ kannst Du auch „Er/Tobias ist ein ausgeglichener Mensch“ als neuen Glaubenssatz nutzen.
  • Bleibe am Ball, positive Affirmationen funktionieren nicht über Nacht. Du solltest mindestens ein bis zwei Monate dran bleiben um erste Ergebnisse zu spüren. Das ist vermeintlich eine sehr lange Zeit. Aber genau darum geht es auf diesem Blog, mastere den Prozess – dann wirst Du dein Ziel erreichen!

Hier habe ich für dich einige Videos mit Affirmationen auf Youtube geuploaded:

Affirmationen für mehr Glück in deinem Leben:

Affirmationen für besseres Socializing:

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*