Früh aufstehen Tricks

In 8 Schritten zum Frühaufsteher

Endlich schaffen früher aufzustehen – Mehr schaffen und weniger Prokrastination

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Den Spruch hört man ja öfter. Was ist aber überhaupt so toll daran, wenn man frühzeitig aus dem Federn kommt? Und mindestens genauso wichtig: Wie schafft man es, morgens früh aufzustehen und trotzdem den ganzen Tag fit zu bleiben? Fakt ist: Die allermeisten erfolgreichen Menschen sind keine Langschläfer. Ganz im Gegenteil, sie stehen alle extreme früh auf und nutzen die Zeit um an ihren Erfolgen zu arbeiten. Das frühe Aufstehen und der Erfolg einiger Menschen, steht in einem engen Zusammenhang. Um diese und viele weitere Aspekte des frühen Aufstehens geht es in diesem Artikel. Wenn Du also auch ein Frühaufsteher werden willst, dann ist die Info hier eine super Grundlage um deinen Plan erfolgreich in die Tat umzusetzen!

Was ist eigentlich toll daran früh aufzustehen?

Das ist eine berechtigte Frage! Ausschlafen macht ja auch wirklich viel Spaß, meint man so! Man könnte ja denken, dass man sich lieber ausruhen sollte und eben dann aufsteht, wenn man richtig ausgeschlafen ist. Allerdings bringt das Ausschlafen auch viele gute Dinge mit sich. Das frühe Aufstehen ist im ersten Moment schwer, man kann es sich ja auch gar nicht richtig vorstellen, um 6 oder gar um 5 Uhr aufzustehen! Es gibt aber wirklich viele Vorteile, die das aufstehen zu einer frühen Uhrzeit in Deinem Leben bewirken kann. Zu dem ist es nur eine Zeitlang schwer morgens früh aus den Federn zu kommen. Wenn Du von den wirklich tollen Vorteilen profitieren willst, dann bist Du hier genau richtig!

Gründe die dafürsprechen NICHT früh aufzustehen:

  • Man ist vermeintlich fitter, als wenn man früh aus den Federn kommt
  • Die anderen stehen auch erst später auf (wobei “später” schon ein relativ ungenauer Begriff an dieser Stelle ist
  • Früh aufstehen ist doch stressig
  • Wer früh aufsteht ist den ganzen Tag müde

Wenn man sich diese Gründe und Aussagen so anschaut, könnte man denken, dass es besser sei jeden Morgen erst mal richtig auszuschlafen. Aber es kommen auch direkt ein paar Zweifel auf. Den ersten Zweifel kann sicher jeder bestätigen: Man kann auch zu lange schlafen, also muss man nicht zwingend fitter sein, wenn man lange geschlafen hat. Wenn man sich so umschaut, dann wird man viele Leute finden, die erst um 9 Uhr oder noch später zur Abriet antreten. Allerdings gehen die dann auch erst spät wieder nach hause. Das ist nicht wirklich ein Vorteil. Stressig ist das frühe aufstehen mit Sicherheit nicht. Aufstehen muss man eh, und lange schlafen bedeutet nicht, dass sich der Stressfaktor am Morgen reduziert. Den ganzen Tag müde ist übrigens nur, wer zu wenig schläft.

Damit sind die größten Vorurteile aus dem Weggeräumt. Nun können wir uns den positive Seiten des frühen Aufstehens widmen, und die sind wirklich zahlreich.

10 Gründe um früh aufzustehen

  • Morgens dreht sich die Welt langsamer, das bringt uns Ruhe und Gelassenheit
  • Morgens kannst Du ungestört den wirklich wichtigen Dingen in deinem Leben nachgehen
  • Wenn Du früh aufstehst, must Du dich weder beim Frühstück noch beim Hübsch machen beeilen und stressen. So beginnt der ganze Tag mit weniger Hektik
  • Du erlebst den Start in den Tag und bist nicht von deiner Empfindungswelt abgetrennt durch die Hektik zwischen Duschen, Kaffee und der fast verpassten U-Bahn.
  • Wenn Du früh aufstehst und direkt an etwas arbeitest, z.B. an einem Projekt das Dir wichtig ist oder auch eine Fremdsprache lernst, dann startest Du den Tag mit einem positive Erlebnis.

Wie ich ein Frühaufsteher wurde

Ich muss gestehen, dass ich zu den Menschen gehöre, die sich nie vorstellen konnten früh aufzustehen. Früher war ich ein absoluter Langschläfer und Nachtmensch. Mal vor 8Uhr aus dem Bett zu kommen war schier unmöglich für mich. Ist ja auch klar, wenn man jede Nacht bis 2 Uhr oder 3 Uhr wach ist. Dann gelingt das Aufstehen nicht. Man ist dann einfach viel zu müde.

Allerdings war es schon immer mein Wunsch, morgens früher aus den Federn zu kommen und den Tag ohne Hektik und Stress zu beginnen. Irgendwann vor ein paar Jahren habe ich mir gesagt: “Es muss doch möglich sein, ein Morgenmensch zu werden!”. Da ich Projekte immer strategisch angehe, habe ich angefangen, Unmengen von Literatur und Tipps zu studieren. Dabei bin ich über viel Unfug gestolpert. Gleichzeitig habe ich jedoch genau die Techniken entdeckt, die mir heute helfen jeden Morgen um 5 Uhr aus dem Bett zu kommen. Und das top fit und ohne Anstrengungen. Das tolle: Ich muss mich nicht müde durch den Tag schleppen, im Gegenteil! Ich habe mehr Energie und jeden Morgen ein wirklich gutes Gefühl. Weil wenn die anderen Menschen aufstehen, habe ich schon etwas geschafft und an meinem persönlichen Erfolg gearbeitet. Das wirkt sich bei mir sehr positive auf meine Grundstimmung aus.

Ist es schwer ein Frühaufsteher zu werden?

Es ist verdammt schwer, ein Frühaufsteher zu werden, oder eben auch nicht. Du hast sicher schon mal versucht, eine regelmäßig früh aus dem Bett zu kommen. Oder Du stehst jeden Morgen früh auf. Oder bist zu ein Langschläfer? Hast Du jeden Morgen Stress und musst Dich beeilen um pünktlich bei der Arbeit oder in der Vorlesung zu erscheinen? Dabei gibt es zwei verschiedene Szenarien:

Erstes Frühaufsteh-Szenario

Du würdest gerne früh aufstehen, schaffst es aber nicht. Du bist zwar motiviert, aber es fehlt an der nötigen Disziplin. Das kann z.B. sein, wenn Du erst um 9 Uhr bei der Arbeit sein musst. Oder deine Vorlesungen beginnen erst um 10 Uhr. Zusätzlich bleibst Du vielleicht noch häufig lange wach und hast einen unregelmäßigen Schlafrhythmus. Das ist eine Kombination, die Dir nicht dabei helfen wird, regelmäßig ohne Anstrengungen aus dem Bett zu kommen.

Zweites Frühaufsteh-Szenario

Du stehst schon früh auf. Sagen wir mal um 7 Uhr. Das ist für viele Menschen schon recht früh. Besonders Studenten sind um diese Zeit manchmal noch nicht richtig zurück in dieser Welt (ich weiß, wovon ich spreche :). Das Aufstehen gelingt Dir, weil Du zur Arbeit musst, oder irgendwelche anderen wichtigen Termine am frühen Morgen hast. Freiwillig würdest Du allerdings lieber viel länger im Bett bleiben. Am Wochenende schläfst Du vielleicht gerne lange aus. Viele Menschen bleiben Samstag und Sonntag gern bis 10 Uhr oder 11 Uhr oder sogar noch viel länger im Bett. Montagmorgen ist es dann um so schwerer, sich wieder früh am Morgen zur Arbeit zu quälen.

Egal zu welcher der beiden Gruppen Du gehörst oder vielleicht sogar irgendwie zu beiden Gruppen ein bisschen zugehörig fühlst: Du wirst nur erfolgreich früh und regelmäßig aufstehen, wenn Du die richtige Technik benutzt. Und dann wirst Du schnell feststellen, dass frühes Aufstehen und ein energiegeladener Tag kein Widerspruch sein müssen.

Viele erfolgreiche und Pominente stehen früh auf. Günther Jauch, Heidi Klum oder auch Scarlett Johannson – Alle stehen früh auf. Einige Promis stehen früher auf als der Rest der Welt damit sie körperlich fit bleiben, also um Sport zu machen bevor der ganze Promistress losgeht. Andere einfach weil sie die Ruhe vor dem Stress im Alltag brauchen. Ja, auch Promis haben offensichtlich Stress 🙂

Okai, Du hast Dich also entschieden ein Frühaufsteher zu werden. Das ist prima! Damit Du das schaffst, werde ich Dir meine Tricks verraten. Um Dich bestmöglichst zu unterstützen, habe ich eine Schritt für Schritt Anleitung zusammengestellt. Damit Du es wirklich schaffst früh aufzustehen, musst Du einfach nur die Schritte befolgen. Aber ärgere Dich nicht, wenn es nicht gleich drei Wochen am Stück klappt. Früh aufstehen ist eine Gewohnheit. Gewohnheiten muss man manchmal etwas länger trainieren damit sie sticky werden und Du lange Zeit davon Profitieren kannst

Schritt für Schritt Anleitung für frühes Aufstehen

Die wichtigsten Schritte zum frühen Aufstehen habe ich für Dich in dieser Liste zusammengefasst.

Schritt 1: Sorge dafür, dass Dein Schlafraum dunkel ist. Mit Dunkel meine ich: Schwarz wie die Nacht. Du darfst Deine eigene Hand nicht mehr vor Augen sehen. Hintergrund: Nicht nur die Augen assoziieren Licht mit Wachsein. Auch die Haut reagiert auf Lichtquellen. Als Resultat schüttet der Körper Stresshormone aus, die uns schlussendlich wach machen bzw. für einen schlechten Schlaf sorgen. Wenn Du schlecht schläfst, bist Du morgens müde und kannst nicht gut aufstehen.

Schritt 2: Lass die Sonne rein. Bedeutet im Klartext: Sorge dafür, dass Du tagsüber ausreichend viel Sonnenlicht abbekommst. Besonders wichtig ist das direkt nach dem Aufstehen. Sonnenlicht sorgt dafür, dass unser Körper melatonin ausschüttet. Das ist zwar ein Stresshormon, ist aber maßgeblich dafür zuständig, das wir in die Gänge kommen wenn wir noch etwas müde sind.

Schritt 3: Trinke keinen Kaffee nach 14 Uhr. Jetzt denkst Du vielleicht so etwas wie „14 Uhr, normalerweise trinke ich auch am späten Nachmittag noch einenn Kaffee“. Das dumme ist nur: Koffein wirkt bis zu 12 Stunden nach! Für einen guten und ausruhenden Schlaf ist es also wichtig, dass Du darauf achtest, dass sich zur Schlafenszeit kein Koffein mehr in Deinem System befindet. Also: keinen Kaffee nach 14 Uhr.

Schritt 4: Stell die Temperatur der Heizung in deinem Schlafzimmer niedrig ein. Es ist sehr hilfreich für gesunden Schlaf, wenn die Raumtemperatur niedrig ist. Frieren sollst DU natürlich nicht.

Schritt 5: Wenn Du immer zur selben Zeit ins Bett gehst, wirst Du schnell feststellen, dass sich Dein Körper daran gewöhnt und von ganz alleine müde wird und Du prima einschlafen kannst. Damit Du früh aufstehen kannst, schmeiß Dich möglichst früh in die Federn.

Schritt 6: Stehe zur gleichen Zeit auf. Wenn Du abends immer zur gleichen Zeit schlafen gehst, ist es sinnvoll, auch zur gleichen Zeit aufzustehen. Das muss nicht immer exakt um Punk 6 Uhr sein. Aber es hilft ungemein, wenn Du Deinen Körper an eine bestimmte Aufstehzeit gewöhnst. Dann wachst Du bald von ganz alleine auf. Und das auch wirklich früh am Morgen.

Schritt 7: Kein Alkohol vor dem Schlafengehen! Alkohol hat eine witzige Eigenschaft: Man denk, das man besser einschläft. Das ist auch häufig so. Die Kehrseite ist allerdings, dass man schlechter schläft, wenn man etwas getrunken hat. Also Finger weg vom Feierabendbierchen.

Schritt 8: Sei Adam oder Eva im Bett. Wer nackt schläft, schläft besser. Besonders enge Kleidung sorgt für Wärmestaus und verhindert manchmal den Blutfluss. Beides ist für einen guten Schlaf nicht förderlich. Ohne guten Schlaf, wirst Du es nicht schaffen früh aus dem Bett zu kommen. Die beste Möglichkeit ist also. Einfach nackt zu schlafen 🙂

Ich hoffe, dass diese Tipps zum frühen Aufstehen helfen. Wie Du siehst, ist neben dem klingelnden Wecker und etwas Motivation am Morgen auch dein handeln am Abend vorher wichtig. Aus meiner Sicht ist das, was man am Abend vorher macht sogar das wichtigste.

Tipp: Dein Körper weiß recht genau, wie viel Schlaf er benötigt. Um zu testen, wie viel Schlaf Du benötigst um ausgeschlafen zu sein, kannst Du folgenden Trick anwenden: Leg Dich einfach eine Woche lang jeden Abend um 21:30 Uhr ins Bett. Dann wirst Du irgendwann morgens aufwachen. Die Zweit, die zwischen Zubettgehen und aufwachen vergangen ist, ist Deine Persönliche Schlafmenge. Vielleicht kannst Du um 21:30 Uhr noch nicht einschlafen. Dann empfehle ich, die Schlafenszeit etwas nach hinten zu verschieben – allerdings nicht nach 22:30 Uhr.

Zusammenfassung

Frühes aufstehen hat viele Vorteile. Wirklich erfolgreiche Menschen sind gleichzeitig auch richtige Frühaufsteher. Wenn Du zu diesen Menschen gehören möchtest, wirst Du anfangs etwas Willenskraft und Motivation benötigen. Um das frühe Aufstehen zur Gewohnheit werden zu lassen, musst Du es einfach nur eine Weile durchziehen. Dann klappt es von ganz alleine! Die Acht Schritte-Anleitung wird Dir dabei helfen – Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*